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Nuklearmedizin

Nuklearmedizin

Nuklearmedizin ist der Zweig der Medizin, der radioaktive Isotope, Kernstrahlung, elektromagnetische Schwankungen der Bestandteile des Atomkerns und verwandte biophysikalische Techniken zur Prävention, Diagnose, therapeutischen und medizinischen Forschung verwendet.

Die klinischen Anwendungen von Radiopharmazeutika decken nahezu alle medizinischen Fachgebiete ab.

Die Nuklearmedizin unterhält enge Beziehungen zu verschiedenen Grundlagen- und angewandten Wissenschaften wie Physik, Chemie, Elektronik, Kybernetik und Pharmazie sowie zu anderen Bereichen der Medizin wie Physiologie, Pathophysiologie, Radiodiagnostik und anderen bildgebenden Verfahren.

Gegenwärtig haben die meisten Krankenhäuser und Gesundheitszentren eine Abteilung für Radiologie und eine Abteilung für Nuklearmedizin und verwenden radiochemische Labormethoden zur Diagnose und Untersuchung einer Vielzahl von Krankheiten.

Fachgebiete und Handlungsfelder der Nuklearmedizin

Nuklearmedizin ist die medizinische Spezialität, die radioaktive Isotope, Kernstrahlung, elektromagnetische Variationen von Atomkernkomponenten und verwandte biophysikalische Techniken für die medizinische Prävention, Diagnose, Therapie und Forschung verwendet. Ebenso umfasst die Nuklearmedizin die Untersuchung biologischer Phänomene, die durch die Verwendung radioaktiver Isotope verursacht werden, sowie die Verwendung von Zyklotrons und Kernreaktoren bei der Herstellung von Radionukliden für medizinische Zwecke und die Anwendung von Bildgebungs- und Rekonstruktionssystemen. Datenverarbeitung

Sein Handlungsfeld umfasst folgende Aspekte:

  • Prävention : In diesem Aspekt wendet die Nuklearmedizin die Kenntnisse und Techniken an, die für die Hygiene, die Prophylaxe und die Präventivmedizin sowie den Strahlenschutz geeignet sind.
  • Forschung : Die Nuklearmedizin wird in Grundlagenforschung und angewandter Forschung unter Verwendung radioaktiver Isotope und verwandter biophysikalischer Techniken entwickelt.
  • Diagnose : Sie umfasst hauptsächlich die Durchführung von funktionellen, morphologischen, dynamischen, morphofunktionellen und analytischen Tests auf der Grundlage biochemischer, physiologischer und pathophysiologischer Prinzipien, um die Struktur und Funktion des menschlichen Körpers in einem Gesundheits- oder Krankheitszustand besser zu kennen und zu verstehen .
  • T erapéutica : In Zusätzlich zu dem wichtigen Einfluss von diagnostischen Techniken der Nuklearmedizin zur Behandlung und Betreuung von Patienten, diese Spezialität in ihrem Umfang enthält, einige spezifische therapeutischen Indikationen durch die Verabreichung an Patienten von Radiopharmaka (Therapie gemacht metabolische, endolymphatische, intrakavitäre usw.). Dies umfasst auch die Behandlung und Vorbeugung der biologischen Auswirkungen der Exposition gegenüber ionisierender Strahlung, insbesondere wenn diese Exposition durch äußere Bestrahlung oder Kontamination durch nicht eingekapselte radioaktive Substanzen verursacht wird.

Diagnostische Bildgebung

Bei der nuklearmedizinischen Bildgebung werden Radiopharmaka intern, beispielsweise intravenös oder oral, eingenommen. Die externen Detektoren (Gammakameras) erfassen und bilden dann Bilder der von den Radiopharmazeutika emittierten Strahlung. Dieser Vorgang unterscheidet sich von einer diagnostischen Röntgenaufnahme, bei der externe Strahlung den Körper durchstrahlt, um ein Bild zu erzeugen.

Nuklearmedizinische Tests unterscheiden sich von den meisten anderen bildgebenden Verfahren darin, dass diagnostische Tests in erster Linie die physiologische Funktion des untersuchten Systems im Gegensatz zu herkömmlichen anatomischen Bildern zeigen. Nuklearmedizinische Bildgebungsstudien sind im Allgemeinen spezifischer für Organe, Gewebe oder Krankheiten als die konventionellen radiologischen Bildgebungsstudien, die sich auf einen bestimmten Körperteil konzentrieren.

Therapeutische Spezialität: Interventionelle Nuklearmedizin

Die Radionuklidtherapie kann zur Behandlung von Erkrankungen wie Hyperthyreose, Schilddrüsenkrebs und Bluterkrankungen eingesetzt werden.

In der nuklearmedizinischen Therapie wird die Strahlendosis nicht von einer externen Strahlenquelle, sondern intern verabreicht.

Die in der nuklearmedizinischen Therapie verwendeten Radiopharmaka strahlen ionisierende Strahlung aus, die nur eine kurze Strecke zurücklegt, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen und Schäden an nicht betroffenen Organen oder in der Nähe befindlichen Strukturen minimiert werden. Die meisten nuklearmedizinischen Therapien können ambulant durchgeführt werden, da die Behandlung nebenwirkungsarm ist und die Strahlenbelastung der Bevölkerung in einem sicheren Rahmen gehalten werden kann.

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    Referenzen

    Geändert am: 24. Januar 2020